Einzelbatterieleuchten
Bei einer Einzelbatterieleuchte befindet sich die Notstromversorgung direkt in der Leuchte. Jede Leuchte verfügt damit über eine eigene Batterie und kann bei einem Ausfall der allgemeinen Stromversorgung unabhängig von einer zentralen Batterieanlage weiterbetrieben werden.
Dieses Konzept bietet insbesondere bei kleineren Anlagen oder bei Nachrüstungen Vorteile, da keine zentrale Batterieanlage für die Energieversorgung aller Leuchten erforderlich ist.
Wichtig: Einzelbatterie bedeutet nicht unüberwacht
Eine Einzelbatterieleuchte verfügt zwar über ihre eigene Batterie, trotzdem muss der Zustand der Sicherheitsbeleuchtungsanlage überwacht und geprüft werden.
Moderne Systeme ermöglichen es, die einzelnen Leuchten in eine übergeordnete Überwachung einzubinden. Dabei können die Informationen je nach System beispielsweise über BUS, Wireless oder eine Kombination aus beiden Technologien übertragen werden.
Dadurch lässt sich der Zustand der Anlage zentral erfassen und überwachen, ohne dass jede einzelne Leuchte manuell kontrolliert werden muss.
Zentrale Stromversorgung
Bei einer zentral versorgten Anlage befindet sich die Notstromversorgung nicht in jeder einzelnen Leuchte. Stattdessen werden die angeschlossenen Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten von einer zentralen Stromversorgung gespeist.
Dadurch können Energieversorgung und Überwachung der Anlage an einer zentralen Stelle zusammengeführt werden.
Vorteile einer zentralen Versorgung können sein:
zentrale Überwachung der angeschlossenen Leuchten
zentrale Energieversorgung
einfacher Zugriff auf Anlageninformationen
geeignete Lösung für größere oder entsprechend geplante Anlagen
Welche Lösung sinnvoll ist, hängt immer von den Anforderungen und Gegebenheiten des jeweiligen Projekts ab.
Was passiert mit bestehenden Einzelbatterieleuchten?
In bestehenden Anlagen befinden sich teilweise noch Einzelbatterieleuchten mit integrierter Selbstüberwachung oder manueller Prüfung. Bei einer Modernisierung sollte das Ziel sein, die vorhandenen Leuchten nach und nach in ein einheitlich überwachtes System zu überführen.
Eine solche Umstellung muss jedoch nicht immer auf einmal erfolgen. Gerade bei bestehenden Einzelbatterieanlagen kann die Modernisierung schrittweise umgesetzt werden.
Mit einer geeigneten Wireless-Überwachung kann beispielsweise zunächst die zentrale Überwachungseinheit installiert werden. Anschließend können die vorhandenen Leuchten nach und nach durch kompatible überwachte Leuchten ersetzt werden – beispielsweise dann, wenn ein Batteriewechsel ansteht oder eine Leuchte ohnehin ausgetauscht werden muss.
So lässt sich eine bestehende Anlage Schritt für Schritt modernisieren, ohne alle vorhandenen Leuchten gleichzeitig ersetzen zu müssen.
Das Ziel bleibt dabei eine einheitlich überwachte Anlage, während die Umstellung auf die neue Technik entsprechend dem Zustand und dem Lebenszyklus der vorhandenen Leuchten erfolgen kann.
Welche Leuchten und Überwachungslösungen für eine schrittweise Umstellung geeignet sind, hängt von der vorhandenen Anlage und dem eingesetzten System ab. Wir beraten Sie gerne bei der Planung einer passenden Modernisierungsstrategie.
Welche Lösung passt zu meinem Projekt?
Einzelbatterieüberwachung
Interessant, wenn die Leuchten jeweils über eine eigene Batterie verfügen und trotzdem eine übergeordnete Überwachung der Anlage gewünscht oder erforderlich ist.
Zentralversorgung
Interessant, wenn die Notstromversorgung zentral aufgebaut und die angeschlossenen Leuchten von einem gemeinsamen Versorgungssystem gespeist werden.
Die richtige Lösung hängt immer vom jeweiligen Projekt ab. Gebäudegröße, Nutzung, vorhandene Infrastruktur, Montagebedingungen und Anforderungen an die Überwachung spielen dabei eine wichtige Rolle.
BUS, Wireless oder Hybrid
Interessant, wenn die Leuchten jeweils über eine eigene Batterie verfügen und trotzdem eine übergeordnete Überwachung der Anlage gewünscht oder erforderlich ist.
LPS oder CPS
Interessant, wenn die Notstromversorgung zentral aufgebaut und die angeschlossenen Leuchten von einem gemeinsamen Versorgungssystem gespeist werden.
